Bigband statt Tatort – Semesterabschlusskonzert in der naTo

Am 29. Januar um 20 Uhr verabschieden wir nicht nur das Semester, sondern auch ein paar langjährige Mitspieler. Zum Glück haben wir bereits neue Musiker – dennoch wird dies ein ganz besonderes Konzert auf einer unserer Lieblingsbühnen Leipzigs – nämlich in der naTo (Karli 46).

Save the Date und vor allem ein Ticket ♥ Karten gibt es bereits bei Tix for Gigs  für 13,20 Euro (inkl. VVK-Gebühr) oder für 6,60 Euro (ermäßigt).

Wir sagen Goodbye zum Wintersemester und verabschieden leider auch ein paar langjährige wunderbare Mitspieler auf einer unserer Lieblingsbühnen Leipzigs. Genau dort hat für viele die Zeit in der Unibigband auch begonnen – deswegen sind wir umso glücklicher, dass in diesem Semester auch neue Bandmitglieder dabei sein werden. Neben Eigenkompositionen unseres Band Leiters Reiko Brockelt haben wir auch neue Stücke von Latin bis Swingstandards im Programm.

Costa Rica Reise (Frühjahr 2018) zusammen mit Martin Paprota am Bass, Jonas Berger im Publikum, Sebastian Jacob an der Gitarre.

Bye Bye…. Was bleibt? Pura Vida, Orgelsound, Feuerwehrkonzert und Sleepless

Unibigband Leipzig Probe
Proben mit Reiko Brockelt in der Unikirche. Hier hat Universitätsmusikdirektor David Timm die Bigband auch an der Orgel begleitet, bis sich die Trompeten selbst nicht mehr gehört haben. (Bild oben)
Zum 10. Bigband-Geburtstag 2016 im UT Connewitz sind auch zahlreiche ehemaligen Musiker aufgetreten und haben ein Ständchen gespielt (Bild rechts).

Martin Hausprung ist in die Bigband gekommen, als er neu in Leipzig war und mit seinem Lehramtsstudium begonnen hat. Er hat uns viele Jahre an der ersten Trompete begleitet, war eigentlich nie zu überhören. Umso lustiger, dass er selbst sich manchmal nicht gehört hat. Denn, wenn er an die Unibigband denkt: „Dann höre ich tatsächlich auch eine ultralaute Orgel durch meine Frisur pfeifen. Ich fand unsere Bigband-Orgel-Konzerte im Paulinum einfach richtig cool, das macht nicht jede Band und erst recht nicht jeder Organist. Ich denke jetzt noch daran, wie ich mich bei einer Tutti-Stelle direkt vor der Orgel selbst nicht mehr gehört habe. Das passiert einem als Trompeter durchschnittlich keinmal im Leben.“

Wehmütig blickt auch Sebastian Jacob auf die Zeit in der Bigband zurück. Zuerst an der Gitarre, später am Klavier war der jetzt Mediziner auch 2018 bei der Konzertreise nach Costa Rica mit dabei. Doch fragt man ihn nach seinem Lieblingskonzert, sind es die Auftritte in der naTo, die für ihn besonders waren. Und das große Geburtstagskonzert im UT Connewitz. Anlässlich „10-Jahre-UBB“ kamen auch ehemalige Mitspieler zusammen für jenes eine Konzert.

Insgesamt hat Basti beinah 10 Jahre mitgespielt. Ziemlich lange. Warum?: „Total coole Leute, von denen viele gute Freunde geworden sind. Es gibt eine gute Mischung aus Lockerheit und Anspruch: viel Spaß, Klamauk und Bier, aber wenn es drauf an kommt, dann kann die Band richtig gut spielen! Und wenn dieses riesige Gebläse Tutti einsetzt, dann muss ich nur noch grinsen.“

Sleepless von Bigband Leiter Reiko Brockelt gehört zu den Lieblingsstücken von Bassist Martin.

Im Wintersemester 2012/13 hat nicht nur Basti angefangen, sondern auch Martin Paprota. Er hat in Dresden Jazz studiert, aber in Leipzig gelebt. Neben der Costa Rica Reise gehört zu Martins Highlight sein Abschlusskonzert, wobei ihn die Unibigband begleiteten durfte. Dennoch gehört ein Stück von Unibigbandleiter Reiko zu seinen Lieblingsstücken. Es heißt Sleepless. Warum? „Weil es eine ziemliche Herausforderung ist dieses sehr anspruchsvolle und wundervolle Stück Musik zum Klingen zu bringen“, sagt Martin. Ihn verbindet ebenso eine gute Freundschaft mit Reiko. „Vielen Dank dafür und für die stete Unterstützung über all die Jahre, die tollen Konzerte“ und die Freundschaft, die sich über die Jahre entwickelt hat.“

Die Unibigband Leipzig in der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ beim Abschlusskonzert von Bassisten Martin Paprota. Das Altsaxofon-Solo spielt Jonas Berger, der die Bigband auch nach diesem Konzert verlassen wird.

Neben den Dreien verlässt ebenso nach 10 Jahren Jonas Berger die Bigband. Er hat den Saxofonsatz am ersten Alt zusammengehalten. Neben den Konzerten in der naTo, die für ihn spielerisch und energetisch die Intensivsten waren, fällt ihm aber zur Unibgand noch mehr ein: „Die Gemeinschaft auf jeden Fall, ein bunter Haufen von Leuten, die alle unterschiedliche Dinge tun und Sachen studieren und irgendwie zusammen gekommen sind, um zusammen Musik zu machen. Und das vor allem auf einem erstaunlich hohen Niveau. So hab ich im Unibigband-Kontext gleichermaßen die mitternächtlichen Jams im Probelager, Konzertreisen vom Feuerwehrfest im thüringischen Dorf bis nach Costa Rica, die Konzerte in der naTo am Südplatz, als auch die Biere nach der Probe am Donnerstag in der Moritzbastei zu lieben gelernt und werde all das auf jeden Fall vermissen! … Auch wenn ich mich bestimmt immer mal dazu schleichen werde – versprochen 😉 .“

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